Der Verdauungstrakt - 6 Meter Röhre mit einer unglaublichen Leistungsfähigkeit!
Beim Biss in ein Käsebrötchen zählt für den Körper der Gehalt des Happens an Energie, an Baustoffen für die Körpersubstanz, sowie Mineralien und Vitaminen. Sie für den Körper nutzbar zu machen ist die Aufgabe des Verdauungstraktes, eine sechs Meter lange, gewundene, teilweise ausgesackte Röhre.

Alles fängt recht appetitlich an. Mit dem Essen führen wir unserem Körper Energie zu, die er zum Leben braucht. Doch nicht alles, was wir so in uns hineinfuttern, lässt sich auch verwerten. Es bleiben Stoffe übrig, die entsorgt werden müssen.
Wenn alles gut läuft, etwa einmal täglich. Was letztendlich hinten herauskommt, hat eine lange Reise durch die Speiseröhre, Magen und Darm hinter sich. Zwölf bis dreißig Stunden dauert es, bis die Nahrung völlig verdaut ist und die Reststoffe entsorgt werden können. Eine ganze Reihe von Organen ist gefordert, damit die Verdauung so richtig in Gang kommt.

Die Verdauung beginnt mit dem ersten Biss. Dieser wird zur Zermalmung schon mit Speichel durchfeuchtet mit dem Enzym Amylase. Im Magen wird der Nahrungsbrei keimfrei auf PH- Wert1 gebracht und zur weiteren Verdauung vorbereitet.


Dann schiebt sich der Nahrungsbrei vom Magen in den Dünndarm. Bauchspeicheldrüse und Galle produzieren Enzyme, die dem Körper die Fette zugänglich machen. Im Zwölffingerdarm beginnt durch diese Enzyme die Aufnahme der Nährstoffe.

Damit die Nährstoffe möglichst effektiv in den Körper gelangen, verfügt der vielfach gewundene Darm über eine riesige Oberfläche. Falten, Krypten, Zotten machen die Oberflächenvergrößerung möglich, die zur Resorption der Nahrung ein gesundes Milieu brauchen. So gerne man in ein gut geführtes Restaurant zum Essen geht, so sollte es auch im Darm zugehen. Schließlich beträgt seine Oberfläche die Größe von 250 Quadratmetern, die eines größeren Restaurants.

Und hier gibt es nun teilweise keine, bis nur 1 Stern dafür, da der Zustand der Darmschleimhaut durch Fehlernährung, Haltungsfehler, Bewegungsmangel, Wassermangel, Giftstoffe in einen üblen Zustand geraten ist, der beim Wirtschaftskontrolldienst nicht mehr durchgehen würde.


Ziel ist es, für alle, die bei uns Rat suchen, das 5 Sterne-Restaurant wiederherzustellen, so dass die Seele gerne wieder bei uns speisen mag. Wir Wissenden sehen den Darm als Seele des Menschen an.

Das stille Örtchen

In der Öffentlichkeit wird über alles geredet: über Geld, Liebe und natürlich Sex. Nur ein Thema wird geflissentlich ausgelassen - der eigene Stuhlgang. Unser Tabuthema. Früher waren die Toiletten noch so, dass man sein Ergebnis begutachten konnte. Es blieb - sozusagen - in der Schüssel aufgetischt liegen. Die Beobachtung des Stuhlgangs und damit die Erkundung von Störungen sind uns durch die neuen Toiletten verloren gegangen.
Legen sie etwas Zewa in die Toilettenschüssel und sehen Sie sich ihren Stuhlgang wieder an!

Verdauung beginnt bereits im Kopf!
Oft genügt ein Blick in ein Kochbuch mit appetitlichen Bildern, und die Speicheldrüsen lassen uns das Wasser im Mund zusammenlaufen. Gleichzeitig stellt die Magenschleimhaut vermehrt Magensaft her. Der Körper bereitet die vorderen Abschnitte des Verdauungstraktes auf den ersten Bissen vor. Was die Reize eines guten Essens in uns auslösen, geschieht völlig unwillkürlich.

Wir bekommen Hunger und beginnen zu essen!
Wichtig ist jetzt der unbelastete Mundraum, damit alle Informationen über die aufgenommenen Nahrungsmittel, auch aufgenommen werden können. Das gilt auch für bsp Schüßler Salze, Tees, Homöopathie etc… Müssen wir mit Störungen/Belastungen im Mundraum leben, dann müssen wir hier die permanente Störungen angehen.
Hierzu gehören: belastete Zähne, kritische Zahnmaterialien/ Kleber/ Implantate, schlechte Mundpflege, aluminiumhaltige Zahncremes, Zungen- Piercings, aspartamhaltige zuckerfreie Kaugummis, Saftmischgetränke mit Kohlensäure + hohem Zuckergehalt+ Plastikflaschen,
Kohlensäurehaltiger Sprudel - vor allem in Plastikflaschen.


Die Mundraumsäuberung besteht aus:

Entfernen der Noxen – Amalgamfüllungen entfernen + eine entsprechende Ausleitung der Giftstoffe aus dem Körper, Zahnmaterialien nachfragen- Auskunft findet man im Internet über Zahnkleber und Kunststoffe.

Konsequente Mundpflege! Keine zuckerfreien Kaugummis- Aspartam greift die Schilddrüse an. Hier gibt es beim Zahnarzt echte Alternativen an Kaugummis. BSP Xylitol- Kaugummis, mit einem natürlichen Zuckeraustauschstoff, der auch in zahlreichen Früchten und Gemüsesorten vorkommt. Xylitol wird in geringen Mengen vom körpereigenen Stoffwechsel gebildet.


Saftmischgetränke in Plastikflaschen führen zu langfristigen chem. Kohlensäure- /Schadstoffanlagerungen. Sie fördern die freie Radikalenanhäufung und die Loslösung der Plastikmoleküle sind echte chemische Gifthalden für den Körper.

Eine konsequente Mund- und Zahnpflege bsp: Base Dent - Zahnpasta der Adler Pharma. Man kann den Mundspeichel mit einem Papierbasenstreifen austesten. Oder die Belastung des Mundraumes auch kinesiologisch austesten lassen, desweiteren kann man auch einen Speicheltest beim Zahnarzt machen lassen. Eine durchschnittliche deutsche Zahnbürste wird 15 Monate alt, bevor sie ausgetauscht wird. Ups!! Bitte früher austauschen!

Längeres Kauen der Nahrung mit Rechts- Linksverschiebung im Mund beim Kauen, um die Einspeichelung zu Optimieren und den Darm bestens auf die nun kommende Nahrung einzustimmen.

Wassertrinken: Reines, einfaches Wasser ohne hohe Mineralstoffbesetzungen, wie es die meisten Heilwasser haben.

Teetrinken. Das was 3 Fingerspitzen an Tee aufnehmen, ist die richtige Menge auf 1 Liter Wasser.

Ernährungsumstellung Mein Favorit ist die Ernährung nach Blutgruppen von d´Adamo. Auf jeden Fall Essen, was gerade wächst. Essen, was in 100 Kilometer Umkreis wächst. Trinken, was aus Quellen vor dem Hause fließt. Nicht essen, was in der Werbung beworben wird. Zu empfehlen sind Dinkel und Roggen. Zudem braunen Pflanzenzucker und Stein- oder Meersalz.
So rutschen wir tiefer hinab in den Darm und kommen zu dem Begriff:

„Das Darmhirn“, der Bauch denk
t mit!

Man weiß sehr gut, dass der kluge Bauch mitdenkt, man aus dem Bauchgefühl heraus Entscheidungen trifft. Treten Ängste im Leben auf, bekommen Kinder Bauchweh und der Erwachsene Bauchgrimmen!
Bei immer mehr Menschen ist der Darm ein Schmerzzentrum, indem es zwickt und rumpelt, in dem sich Geschwüre einnisten. Sie werden chronisch von Krämpfen geschüttelt, müssen sich unablässig entleeren- oder können es gar nicht mehr.
Wenn der Darm zum Störfaktor wird, ist nicht nur schlichtes Bauchweh die Folge. Wenn der Darm leidet, können die Folgen verheerend sein - auch für das Gehirn im Kopf.
„Das Gehirn im Darm spielt eine große Rolle beim menschlichen Glück und Unglück“ so die New York Times.

Psychischer und physischer Stress führen indirekt zu vermehrter Magnesiumausscheidung über den Urin, also auf Dauer zu einem Mangel an MP, aber auch zu vermehrter Ausschüttung von Stresshormonen wie Katecholamine - Adrenalin und Noradrenalin und Steoridhormonen, die wiederum den Verbrauch von ATP verstärken. Damit eröffnet sich ein Teufelskreis, der intensiver Beratungsarbeit bedarf.

Die Ernährungsberatung generell, sollte nicht nur die Komponenten der Nahrung vermitteln. Der Mensch sollte die Möglichkeit haben, in ausreichend langen Gesprächen und in der Begleitung zu Hause „Essen zu lernen“.
Eine Ernährungsberatung hat nur dann Sinn, wenn sie den Menschen für mindestens 1 Jahr begleitet, erst dann kann bei Problemessern die Gewohnheit effektiv geändert werden. Vor allem bei Jugendlichen und Eltern, die nicht mehr wissen, wie man gesund kochen kann, die durch die Werbung ein völlig falsches Bild von „Essen“ gelernt haben. Mit Geduld gehen wir die Umstellung an, man muss sich realistische Ziele setzen.#

 

 

 


Normal ist???

Dieses Motiv aus Charlie Chaplins Film „Moderne Zeiten“ ist zu einem berühmten Ausdruck für das Gefängnis des Menschen in unmenschlichen Zusammenhängen geworden. Im Räderwerk der Systeme stellen sich Fragen von Gesundheit und Krankheiten nach der Überlebensstrategie des Einzelnen und nach gesellschaftlichen Aufgaben der Gesunderhaltung besonders eindringlich.

Deshalb gehen Betroffene den üblichen Weg , so wie ihn viele gehen oder genauer „gehen müssen“, da die Industrie und die Leistungsgesellschaft es so vorgeben. Man muss den Menschen dort abholen, wo er sich gerade befindet!

Dürfen diese Menschen Alternativen kennen lernen, haben wir Therapeuten und Ärzte den besten Werbeträger für die Gesundheit!

Wie kann es der Psyche des Betroffenen besser gehen?:

Professor Michael Gershon, Dekan der Fakultät für Anatomie und Zellbiologie der Columbia Universität, fand heraus, dass Serotonin im Darm vorhanden ist. Das Glückshormon! Auch weitere Botenstoffe: Neurotransmitter, die bis dahin nur im Gehirn bekannt waren. Seine Theorie besagte, dass es ein enterales Nervensystem gibt. Das zweite Gehirn des Menschen, der Darm.

Zu Serotonin: Es ist ein Indolamin und gehört gemeinsam mit Dopamin, Noradrenalin und Adrenalin zur Gruppe der Monoamine. Es findet sich im Organismus als Gewebshormon, bzw. als Neurotransmitter im Zentralnervensystem, Darmnervensystem, Herz-Kreislauf-System und im Blut. Beim Menschen wird das Serotonin aus der Aminosäure L-Tryptophan auch in den enterochromaffinen Zellen der Darmschleimhaut aufgebaut.

Serotonin regt die Darmperistaltik an. Sein Normalspiegel im Darmgewebe liegt bei 1-5ppb (Parts per Billion = Teile pro Miliarde).
Geht es dem Serotoninspiegel gut, geht es dem Darm gut, geht es dem Menschen gut!

Immunsystem Darm

Der Darm hat überraschenderweise den meisten Kontakt mit der Außenwelt. Die Oberfläche des Darmes ist mit 250 Quadratmetern mehr als doppelt so groß wie die Lunge und hundertmal größer als die Hautoberfläche. Und weil die Außenwelt sehr bedrohlich sein kann, muss der Verdauungskanal in erhöhtem Maße abwehrbereit sein. Zumal er eine heroische Abwehraufgabe hat: Denn wenn er gegen Angreifer zu Felde zieht, sind die schon ziemlich weit gekommen, haben das Körperinnere schon erreicht, können sich weiter ausbreiten.

Der Darm ist daher das größte Immunorgan des Körpers: Dort sitzen mehr als 70 Prozent aller Abwehrzellen. Im Darm sitzt gewissermaßen das Verteidigungsministerium des Körpers- und große Teile der Armeen.

Er muss ständig Daten erheben, aus einer unglaublichen Vielzahl von Informationen auswählen, Entscheidungen fällen, sich an vergangene Maßnahmen erinnern. Er muss pausenlos handeln, und er trägt dabei eine große Verantwortung: Denn von seinen Maßnahmen hängt unser Leben ab. Er muss die Abwehrschlachten sinnvoll organisieren- und auch sehen, dass er die richtigen Entscheidungen trifft.

Wenn er verliert, werden wir krank. Daher gibt es ein Thema, bei dem wir unser Bauchgefühl tatsächlich außer Acht lassen müssen! Die Darmvorsorge ist sehr wichtig.




Verdauungstrakt ist ein Wunder der Fähigkeiten und muss mit einiger Intelligenz zu Werke gehen. Schon bei der eigentlichen Aufgabe, der Verdauung. Dafür ist das Organ gut gerüstet. Überraschenderweise hat der Mensch im Bauch die gleichen Nervenzellen („Neuronen“) wie im Hirn- und zwar in großer Zahl: 100 Millionen Neuronen enthält der Darm, die größte Ansammlung von grauen Zellen außerhalb des Kopfes.

Der Darmkanal wird in zwei Schichten von Nerven umhüllt, von Nerven, die den Strang überziehen wie dünne Netzstrümpfe. Dort sitzen nicht nur die gleichen Nervenzellen, wie im Gehirn, dort wirken auch die gleichen Neurotransmitter, die gleichen Neuromodulatoren, laufen die gleichen synaptischen Verbindungen ab wie im großen Gehirn. Beinahe alle Chemikalien also, die im Kopf fürs Denken, Erinnern, Planen sorgen, all jene Substanzen finden sich auch im Bauch!

Das Glück im Darm

95 Prozent des Botenstoffes Serotonin, dem „Glückshormon“, das der Mensch im Körper hat, befinden sich im Darm. Was tut das Glückshormon dort? Es wirkt mit beim Erzeugen von jenen Wellen aus Muskelbewegungen, die das Fortbewegen des Darminhaltes zur Folge hat. Und es dient zur Erzeugung von Gefühlen: Denn die Gefühle entstehen tatsächlich im Bauch.


„Das Darmhirn fühlt“ sagt der Münchner Professor Michael Schemann.
„Der Bauch macht Stimmung“ schreibt das Magazin GEO.

Geht es dem Darm gut, dann geht es der Seele gut. „Ich habe ein gutes Gefühl im Bauch!“

 



Gefühle als Wahrnehmung der eigenen Befindlichkeit!

Denken wir an die Menschen mit „einem sonnigen Gemüt!“. Derjenige nimmt das Leben von der besten Seite, strahlt Wärme und Herzlichkeit aus. Es ist ein Reichtum für denjenigen, der ein solches besitzt. Nicht so ein düsteres Gemüt, da wird die Welt grau in grau gesehen, auch wenn die Sonne scheint.

Der, der die Energie der Nahrung aufnehmen/ resorbieren kann, kann die Sonne eher in seiner Seele scheinen lassen, Gefühle positiver erleben und positiver leben, als der, der zum Mittagstisch kommt und sagt: „was gibt es heute wieder für einen Fraß“, dieser blockiert die gute Resorption der Nahrung durch seine Einstellung.

Aber auch der, der die Nahrung nicht mehr in seinen Eiweißen umbauen kann, durch den Mangel am Betriebsstoff Kalium chloratum, also Fasern anlagern muss, wird immer stärker in Faserteppiche eingehüllt. Diese umhüllen von innen alle Bindegewebe und , wie von vielen Teppichen umhüllt, vermummen wir uns immer stärker, werden wir wie von Spinnen umgarnt mit Fasern, bis wir das Gefühl nicht mehr nach außen lassen können.

Deshalb haben wir Frauen eher das Problem, dass uns das Bauchgefühl verloren geht. Entscheidungen weniger aus dem Bauch heraus treffen können, als Männer. Weil Kalium chloratum der Drüsenbetriebsstoff ist und er bei uns Frauen quantitativ mehr verbraucht wird wegen des Frauenhormonsystems! Solange genug davon da ist, bleibt uns auch das gute Bauchgefühl.

Aber wie viele Frauen haben genug davon?

Förderung der Verdauung.

„Ein Groll, der im Bauch rumort, hat vielleicht mit der Bauchspeicheldrüse zu tun? „Wie soll die Verdauung gut funktionieren, wenn durch innere Situationen eine starke Verkrampfung entsteht? Zuerst erfasst diese Verkrampfung die Lungen, es wird der Atem angehalten. Hält dieser Krampf länger an, verhärten sich Zwerchfell und Brustkorb. Im weiteren Verlauf geht die Verkrampfung auf den Bauchbereich über, was dann besonders die Bauchspeicheldrüse erfasst.

Das ununterbrochene Erfassen-müssen der Außenwelt und das unentwegte Verzichten-müssen auf alles Eigene lässt das Leben nicht mehr fließen. Wir werden atemlos! Da der Atem in der innersten tiefen Schicht fehlt, bis in das Zellinnere, erfolgt kein Austausch an Stoffen, erlahmt der Stoffwechsel.

Die Bauchspeichelsdrüse verbraucht für die beschriebene Spannung sehr viel von Kalium sulfuricum, sie ist in einem unaufhörlichen Stress ausgesetzt. Wenn er zu lange dauert, kann diese Drüse all ihre Aufgaben nicht mehr erfüllen. Diabetes kann die Folge sein, aber auch alle bekannten Verdauungsstörungen und Verdauungskrankheiten.

So ist es wichtig, die Stimmung des Menschen zu erfassen, hier den Ansatz der Verdauungsprobleme zu hinterfragen und die Entlastung des Charakters anzustreben. Dann kann die Verdauung leichter normalisiert werden und nur durch die Normalisierung des Stoffwechsels im Darm, kann auch wieder das Bauchgefühl entstehen.

Ohne Bauchgefühle, sagt der US-Hirnforscher Damasio, wäre auch keine Vernunft möglich. Er sagt auch, dass die jeweiligen Bauchzustände an einer bestimmten Stelle im Gehirn, der Region der Körperwahrnehmung mit sogenannten „somatischen Markern“ abgespeichert werden. Im Bedarfsfall sind sie abrufbar und dienen als Grundgefühle für Entscheidungen und Urteile, für vernünftiges Handeln.

Jedesmal, wenn der Mensch eine Entscheidung in einer ähnlichen Situation fällen muss, basiert das auf den gespeicherten Informationen über Gefühlszustände im Verdauungstrakt. Die anstehende Entscheidung verursacht eine „Empfindung im Bauch“ und diese Bauchgefühle „good feelings“ beeinflussen die Entscheidungen und Urteile weit mehr als bisher gedacht.

Der Bauch hat die Entscheidungsmacht!

Wenn das Darmgeschehen gestört ist, kann die Abwehrkraft geschwächt werden, die Immunbalance aus dem Gleichgewicht geraten.( Mein Kind hat einen Infekt nach dem anderen!) Dann ist der Körper entweder wehrlos gegen Angreifer- oder er schickt seine Truppen aus zur Selbstzerstörung, lässt ihre Waffen gegen den eigenen Körper richten.DieGesundheit des Menschen ist gefährdet!

Man sollte zuerst den Darm befragen, ob dort nicht der Auslöser sitzt!

Auch stellen sich Darmprobleme in typischen Haltungen der Menschen dar, bis hin zur Skoliose, die fast immer die Ursache hat - „der Darm wehrt sich in seiner Peristaltik“ und verzieht den Menschen. Dies erkennen wir in unserer täglichen Arbeit in der Physiotherapie.

Das Darmhirn und seine Entscheidungen

Wenn das Darmhirn also falsche Entscheidungen trifft, kann darunter das Kopfhirn leiden, die Psyche, die gesamte Persönlichkeit sich verändern- oder der Körper.
Was den Darm um den Verstand bringen kann, ist das, was sein Besitzer isst und trinkt. Die Nahrung ist eine „enorme Bedrohung“ für die Unversehrtheit des Verdauungstraktes: sagt Stig Bengmark, Medizinprofessor Universität Lund.

Je nach Hunger und Verzehrgewohnheiten wandern im Laufe eines 75- jährigen 30 bis 60 Tonnen Nahrung durch seine Kanäle, bei Amerikanern gar bis zu 100 Tonnen. Dazu kommen 50.000 Liter Flüssigkeit.

Er muss die lebensnotwendigen Substanzen aus der Nahrung bereitstellen, ohne die sein Besitzer binnen kurzem stürbe, er muss aus Erdbeeren, Kartoffeln, Joghurt, Bier, den alltäglichen Sachen all die Mineralstoffe herausfieseln, die der Körper zum Leben braucht: Kalium, Chrom, Selen, Magnesium, etc…von allem nicht zuviel und nicht zu wenig, dazu Vitamine, Fette ,Kohlenhydrate und vieles andere.
Hier spielen die innenliegenden Nerven eine Rolle, die je nach Nahrungsbrei die Verdauungsenzyme anfordern, Wasser anfordern, um die Schleimhautregulation auszulösen, wie Stellwerke fungieren hier die inneren Nerven.

Seine Funktion kann der Darm nur erfüllen, wenn seine Darmwand in Ordnung ist. Ist diese Verteidigungslinie, die wenig dicker ist, wie die Haut eines Frankfurter Würstchen, angegriffen und löchrig ist, können Krankheitserreger, Allergene leichter in den Körper eindringen und schließlich ins Gehirn eindringen.

Am Beispiel der amalgambelasteten Zähne, die durch den Schluckvorgang eine langsam schleichende Vergiftung auslösen. Bei Amalgambelasteten sind häufig Durchfall und Darmprobleme anzutreffen. Das Quecksilber kann dann die Darmwand durchbrechen und sehr schnell ins Gehirn gelangen, vor allem als Ablagerung in der Hyphophyse!

Der Darm ist bedroht!

Der Darm wird zum Krankheitsherd- und auch zum Ausgangspunkt psychischer Störungen.
„Der Bauch mit seinem ausgeklügelten Verdauungssystem, seinem unappetitlichen Inhalt und den eher peinlichen Bekundungen seiner Existenz ist in ungeahnter Form in das Interesse der Forschung gerückt“ So das Magazin GEO/2000 im Heft „Der Bauch!“

Der Darm ist erstaunlich autonom. Er tauscht zwar mit dem Kopfhirn Informationen aus, doch hat das große Hirn nicht viel zu melden. Der Darm arbeitet weitgehend eigenständig, ohne dass er der Kommandos aus dem Kopf bedürfte.

Das ist auch sinnvoll: „Wir können nicht alles im Gehirn verstauen“ sagt Prof. Dr. Schemann, Prof. an der Techn. Universität München. „Durch die nötigen Leitungen nach unten hätten wir einen riesigen Hals“

Die Botschaften des Bauches sind dauernd präsent, wir nehmen sie nur nicht wahr: Wenn wir alle Aktivitäten mitbekämen, würden wir verrückt werden. Wir könnten uns beim Essen nicht unterhalten, die Verdauung würde uns stundenlang in Anspruch nehmen und sehr laut sein!

Das autonome Darmleben wird allerdings von außen bedroht. Im Nahrungsangebot finden sich mehr und mehr artfremde Zusätze, die von Chemikern, Ingenieuren erfunden, zu einer Gefahr für das Milieu des Darmes werden. Denn die Veränderungen im Nahrungsangebot: Tütensuppen, Schokoriegel, Gummibärchen, Kartoffelchips, Coca-Cola haben dramatische Folgen für den Inhalt des Darmes- und den dortigen Mikrokosmos aus Bakterien und Botenstoffen, die über das Befinden des 2. Gehirnes entscheiden.

Und es ist ein großer Unterschied ob Kokosnüsse, Auberginen, Ananas, Äpfel dort durchgeschleust werden - oder aber Fruchtzwerge, Fanta, Pfanni-Pürree, Nanopartikel. Es sind vor allem die chem. Zusatzstoffe, die die Darmflora beeinträchtigen - und damit die Psyche und die Geistesleistung.

Am Darm kommt kein Zusatzstoff vorbei! Er erkennt sie alle und er reagiert!

Wenn dann aber im Darm Unordnung herrscht, leidet oben auch der Geist, und wenn mit den grauen Zellen im Kopf etwas nicht stimmt, dann nimmt das wiederum den Bruder im Bauch mit und beide leiden und gehen zugrunde.
Voher gibt es aber viele Signale und das sind dann beispielsweise die Hauterkrankungen. Siehe dazu das Buch von Thomas Feichtinger „Hauterkrankungen und Allergien“.

Bei Alzheimer- und Parkinson Patienten, fanden sich die gleichen Typen von Gewebeschäden im Bauch, Plaques und Neurofibrillen, die sich im geschädigten Gehirn bei diesen Erkrankungen zeigen. Manche Mediziner hoffen auf eine Frühdiagnostik von Demenz durch Darmbeschau.
Auch bei hyperaktiven Kindern zeigen sich oft Entzündungen im Darm, oder erhöhtes Wachstum von Lymphgewebe, was auf eine allergische Reaktion hindeutet.

Unabdingbar ist die Ernährungsumstellung für diese Kinder. Bitte auch an Erwachsene denken, nur dass man da nicht von ADHS spricht, die analog zu Kindern an den Störungen des Verdauungstraktes leiden, diesen verlangt man dann im Berufsleben „über die Vernunft ab“, dass sie sich einfügen müssen, was sie oft in ein Ausbrechen aus demselben führt, da sie einfach nicht stillsitzen können.

Hier für einen Ruhevorgang zu sorgen, ist unerlässlich. „Wieder einmal ausruhen können, ohne ständig getrieben zu sein!“
Aber genauso kann sich das Problem im Verdauungstrakt auch auf das Gemüt umschlagen: 40 Prozent der Reizdarmpatienten leiden an Angsterkrankungen und Depressionen, manche sogar an Panikstörungen.

Mit Morbus Chron gehen ebenfalls oft seelische Probleme einher.

Was müssen wir uns fragen?

Was nährt mich denn wirklich? - Die richtige Zufuhr von Mikro- und Makroebene!!!
Schüßler Salze-Mischungen für die "Mikroebene" finden Sie im Buch „Die Schüßler-Welt von A-Z“, erschienen im FST-Verlag von Niedan/Feichtinger.
Für die "Makroebene" gilt es im rollierenden System zu essen. Das heißt, das von allem uns notwendigen, einmal die Woche die entsprechenden Nahrungsmittel 1x vorkommen.

Was können wir noch tun?

Wir können mit Gewürzen die Verdauung ankurbeln. In der Volksmedizin gibt es zahlreiche Ratschläge, wie man mit Gewürzen die Verdauung ankurbeln oder regulieren kann: Pfeffer soll die die Magentätigkeit fördern, Thymian und Nelken den Darm anregen, Safran gilt krampflösend.

Klingt gut, aber ist da tatsächlich was dran?
Lange waren Wissenschaftler recht skeptisch, wenn es um die medizinische und heilende Wirkung von Kräutern oder Gewürzen ging.
Jetzt haben sie festgestellt, dass diese bei der Verdauung gut funktionieren. Die große Überraschung war aber eine ganz andere: Der Darm kann etwas, was man ihm überhaupt nicht zutrauen würde - er kann riechen.

Die Zunge als Geschmackssensor scheint auf den ersten Blick sehr leistungsfähig. Sie bietet Orientierung in den abertausend möglichen Geschmacksvarianten unserer Ernährung. Die Verbindung der Zunge zum Gehirn ist kurz. So kommt es, wenn die Geschmacksrezeptoren der Zunge die Aromamoleküle erkennen, blitzschnell zur Wahrnehmung von sauer oder salzig, süß oder „omami“, wie die Geschmacksnote Glutamat auf japanisch heißt.

Aber die Zunge allein schaffte es gar nicht, all die komplexen Geschmacksrichtungen, die Nahrungsmittel tatsächlich bieten, zu identifizieren.
Die Nase mit ihren etwa 350 verschiedenen Geruchssensoren ist dafür unentbehrlich. Gemeinsam helfen Nase und Zunge auch, dass sich die Verdauungsorgane des Körpers auf die Nahrung einstellen können. Der leckere Bratenduft beispielsweise stimuliert den Speichelfluss und so ist, wenn die Speisen im Magen ankommen, alles schon vorbereitet, Magensaft für die Verdauung reichlich vorhanden.

Auch ein Stockwerk tiefer, im Dünndarm, kommen Verdauungshilfen zum Einsatz. Aus der Bauchspeicheldrüse und der Galle werden Verdauungssäfte in den Darm abgegeben. Alles vorbereitet durch die Sensorzellen von Mund und Nase. Doch wer denkt das war´s mit dem Beitrag der Sensorzellen zur Nahrungsverarbeitung, der irrt gewaltig.

Prof. Manfred Gratzl von der Ludwig- Maximilian- Universität in München und seine Wissenschaftler haben es herausgefunden: die Nase sitzt nicht nur im Gesicht: „Unsere Forschungen zeigen, dass im Darm, in speziellen Sensorzellen, Rezeptoren vorkommen, die man eigentlich nur aus der Nase kennt“.

Darauf muss man erst mal kommen. Die Forscher vom Anatomischen Institut der Uni München haben Proben aus der Darmwand auf Riechzellen untersucht, wie sie auch in der Nase vorkommen- und wurden fündig! Dann wollten sie anhand von Thymol- dem Hauptaroma von Thymian- nachweisen, daß diese Zellen auch wirklich schnuppern, also auf den Duftstoff reagieren.

Das Thymol wurde auf die Darmzellen gesprüht. Das Ergebnis war ein Volltreffer, denn die hell leuchtenden Fluoreszenzbilder der Gewebeproben aus dem Darm bewiesen: die Riechzellen in der Darmwand werden aktiv.

Wenn das Thymol in der Nahrung in den Körper gelangt geschieht Folgendes:
Nach der Passage durch den Magen, gelangen die Aromamoleküle in den Dünndarm. Dort sitzen die Riechzellen in der Darmwand und erkennen die Aromamoleküle mit speziellen Rezeptoren. Und das hat auch seinen Sinn: die Zellen schütten den Botenstoff Serotonin aus. (Da haben wir wieder den wichtigen Botenstoff!)

Die Folge: die Darmbewegung nimmt zu, die Verdauung wird aktiviert. Und nicht nur das- auch die Bauchspeicheldrüse und die Galle werden von den Riechzellen in der Darmwand angesteuert. Und scheiden mehr Verdauungssäfte aus.

Für natürliche Aromen, wie Thymian und Nelke haben Wissenschaftler diese Zusammenhänge nachgewiesen.

Aber was ist mit künstlichen Aromastoffen?
Manfred Gratzl, sieht hier durchaus eine Gefahrenquelle: „Im Alltagsleben wird der Mensch mit Aromastoffen förmlich bombadiert. Diese Aromastoffe werden sehr leicht im Körper verteilt, weil sie leicht fettlöslich sind, auch Membrangrenzen überschreiten und so auch in den Darm kommen und dort die Sensorzellen beeinflussen“

Diese Erkenntnis birgt Sprengstoff
Es sind nicht nur die Parfums, die so in die Darmsteuerung eingreifen könnten. Über die Haut und über die Atmung nehmen wir Aromastoffe aus den unterschiedlichsten Quellen auf. Auch Räucherstangen, Duftkerzen und – Lampen. Über 200 verschiedene Aromastoffe stecken allein schon in der Zigarette, in Frischbäumchen fürs Auto, Duftsteine im Klo, Aromastoffe im Waschpulver... die Liste lässt sich beliebig fortsetzen.

Doch all die Versuche, lästige Gerüche mit noch mehr Aromastoffen zu vertreiben, zu überdecken, könnten am Ende einen unangenehmen Bumerangeffekt haben. Verdauungsbeschwerden, Nahrungsmittelunverträglichkeiten werden immer häufiger zum Problem. Ist die zunehmende künstliche Aromatisierung unserer Umwelt vielleicht mit dafür verantwortlich, dass der Darm bei immer mehr Menschen aus dem Takt kommt?

Wir verlieren das Darmhirn und das Bauchgefühl?

Manfred Gratzl sagt dazu: „Es ist durchaus vorstellbar, dass diese Menschen, die schon von einer Vielzahl von Aromastoffen beeinflusst werden - zusätzlich zu einer psychischen Belastungen - eine Störung bekommen in ihrer Verdauung, in ihrer Peristaltik. Und dann entweder zu häufig auf die Toilette gehen müssen, oder zu wenig“.

Es gibt aber auch eine schöne Seite der neuen Erkenntnisse zu den Riechzellen im Darm:
Mit mehr Forschung auf diesem Gebiet wird es in Zukunft noch besser möglich sein, seine Verdauung durch die Auswahl der richtigen Gewürze positiv zu beeinflussen. Wie etwa mit Thymian. Mit diesem Kraut kann man einen trägen Darm auf die Sprünge helfen.

Wieder sieht man, dass zuerst die Noxen so weit wie möglich minimiert werden müssen, dann kann ich zusätzlich zu der Mineralstoffzufuhr auch mit Pflanzen arbeiten. Da kann so manche Wohnung wunderschön werden. Vorbeugen, bevor man krank wird!

So könnten wir die Mikroebene auf einer weiteren“ Luftmikroebene“ unterstützen.
Nun könnte man auch sagen:

"Man is(ß)t, was man is(ß)t!" oder jetzt auch: "Man ist, was man ist und riecht!"



Fühlen sie sich wohl!
Das liegt mir wirklich am Herzen!


Ihre Dagmar Langeneck
Verfasserin des Artikels

Fotos: Fotolia, Praxis Praeventja
Quellen: GEO2000/Der Bauch - Thomas Feichtinger/Ausbildungsscript der gba-
Österreich - Brockhaus /Kursbuch Mensch